Clay Ruby kommt schon wieder ins Cairo! Diesmal nicht als Mitglied der Oldschool-Doomband “Jex Thoth”, sondern mit seinem spannenden Soloprojekt “Burial Hex”. Dieses definierte er im Zuge der Debütveröffentlich als “composition cycle of Horror Electronics to be executed in preparation for thee final mysteries coming in the twilight of this Kali Yuga.”
Beim Hören wird man feststellen, dass diese Beschreibung, so übermütig sie klingen mag, zutrifft: Wenn es einen Soundtrack für das Weltende gibt, dann ist er gewiss von “Burial Hex”. Während sich etliche Musiker aus Industrialgefilden viel Mühe dabei geben, besonders martialisch zu klingen, bedient sich Clay Ruby exotischeren Mitteln und umgeht damit dem Eintopf der Berechenbarkeit. Hier greifen rituelle Trommelschläge in kreischende Synthesizer und verwandeln sich anschließend in reißende Noisestürme oder krautige Orgelmantras.